Jean-Pascal Ansermoz
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Biografiegespräche

in existenziellen Lebensphasen

„Das Leben wird vorwärts gelebt und

rückwärts verstanden.“ — Søren Kierkegaard

Es gibt Momente im Leben, in denen wir spüren, dass etwas erzählt werden möchte. Erinnerungen tauchen auf. Geschichten, die unser Leben geprägt haben. Begegnungen, Entscheidungen, Wendepunkte. In solchen Momenten kann es wohltuend sein, einen Raum zu haben, in dem alles gesagt werden darf ohne Eile, ohne Bewertung. Ein Raum, in dem wir gemeinsam ordnen, Perspektiven finden und Frieden schließen können mit dem, was ist und dem, was war. Meine Arbeit basiert auf der Haltung des einfühlsamen Zuhörens, wie sie der Psychologe Carl Rogers beschrieben hat. Menschen öffnen sich dort, wo sie sich verstanden, respektiert und angenommen fühlen. Ich begleite Gespräche über Lebensgeschichten, über Abschnitte und über das, was Menschen bewegt, wenn sich das Leben verändert. Da sein, zuhören, gemeinsam neue Wege entdecken. Diese Gespräche schenken nicht nur Ruhe, sondern auch eine neue Perspektive auf das eigene Leben und können zu einem wertvollen Beitrag werden, für das, was kommen darf.
Biografiearbeit – Erinnerungen bewahren Jedes Leben trägt eine einzigartige Geschichte in sich. In gemeinsamen Gesprächen entsteht Raum, um wichtige Erinnerungen zu erzählen, Wendepunkte zu betrachten und das eigene Leben noch einmal bewusst zu würdigen. Auf Wunsch können diese Gespräche in ein Erinnerungsbuch einfließen ein persönliches Dokument, das Geschichten, Gedanken und Erfahrungen festhält, etwas, das bleibt. Für einen selbst – und für die Menschen, die einem nahe stehen. Gespräche am Lebensende Wenn das Leben sich seinem Ende nähert, werden viele Fragen stiller und zugleich tiefer. Manches möchte noch ausgesprochen werden. Manches verstanden. Manches einfach nur gehört. In dieser Zeit kann ein ruhiges Gespräch helfen, Gedanken zu ordnen, Erinnerungen zu teilen oder einfach gemeinsam einen Moment der Gegenwart zu halten. Ich biete einen achtsamen Raum für diese Begegnungen. Begleitung von Angehörigen Auch für Angehörige kann eine solche Zeit sehr herausfordernd sein. Zwischen Sorge, Verantwortung und Abschied bleibt oft wenig Raum für die eigenen Gefühle. Ein Gespräch kann helfen, Gedanken auszusprechen, Orientierung zu finden oder einfach einmal gehört zu werden. Schulungen im Zuhören Wirklich zuzuhören ist eine Fähigkeit, die man lernen und vertiefen kann. In kleinen Schulungen oder Gesprächsgruppen vermittle ich Grundlagen des einfühlsamen Zuhörens: Wie entsteht ein Raum, in dem Menschen sich öffnen können? Wie kann man zuhören, ohne sofort Lösungen zu suchen? Und wie bleibt man dabei gleichzeitig authentisch? Ein Raum für das, was gesagt werden möchte. Manchmal beginnt alles mit einem einzigen Gespräch. Wenn du spürst, dass Erinnerungen erzählt werden möchten oder dass ein Austausch gut tun könnte, darfst du dich gerne bei mir melden. Für eine Sitzung bitte 1.5 bis 2 Stunden vorsehen. Melde dich bei mir: +41 76 576 11 67 ¦ Mail